Entwässerung im Akku-Zug-Instandhaltungswerk

Im neuen hochmodernen Instandhaltungswerk des Schienenfahrzeugherstellers Stadler in Rendsburg sind insgesamt 55 „FLIRT Akku“-Züge zuhause, die auf nicht- oder nur teilelektrifizierten Strecken in Schleswig-Holstein klimaneutral, barrierefrei und leise unterwegs sind. Hydrotec-Entwässerungssysteme sorgen auf dem Gelände für eine schnelle und effektive Entwässerung.

Mit Hauptsitz in der Schweiz zählt Stadler mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden sowie Standorten in 23 Ländern zu den weltweit vier größten Herstellern von Schienenfahrzeugen. Das Unternehmen gewann vor rund vier Jahren eine Ausschreibung der NAH.SH GmbH über die Lieferung von 55 „FLIRT Akku“-Zügen inklusive der Wartung der Fahrzeugflotte über einen Zeitraum von 30 Jahren.

Moderne Züge ohne CO2-Emissionen

Die klimatisierten, barrierefreien und leisen Züge fahren auf Streckenabschnitten mit Oberleitung klassisch elektrisch mit gehobenem Stromabnehmer und laden dabei die Antriebsbatterien. Gleichzeitig wird auch die Bremsenergie zur Aufladung genutzt. Endet die Oberleitung, wird in den Batteriemodus umgeschaltet – und das passiert inzwischen auf insgesamt rund zehn Millionen batterieelektrischen Zugkilometern auf elf Bahnlinien im ganzen Bundesland. Die Reichweite im Akkubetrieb beträgt dabei durchschnittlich 150 Kilometer.

Deutschlandweit einzigartiges Instandhaltungswerk

Passgenau zugeschnitten auf die Besonderheiten von Batteriezügen sowie die Behandlung, Aufladung und Lagerung der Batterien ist das bisher in Deutschland einzigartige Instandhaltungswerk, das von Stadler auf einem insgesamt 77.000 Quadratmeter großen Grundstück in Rendsburg realisiert wurde und einen stabilen Betrieb der Züge garantieren soll.
Zu dem Werk, in dem rund 30 Fachkräfte beschäftigt sind, gehören unter anderem mehrere Werkstätten, eine Außenreinigungsanlage, ein Büro- und Sozialtrakt sowie eine zweigleisige Fahrzeughalle mit Gruben und Dacharbeitsständen.

Effiziente, naturnahe Entwässerung

Das Entwässerungskonzept für das Instandhaltungswerk basiert auf einem Trennsystem mit Regen- und Schmutzwasserleitung. Dabei wird das anfallende Niederschlagswasser über ein Versickerungsbecken dem Grundwasser zugeführt. Während das Oberflächenwasser der Dachflächen des Werkstattkomplexes unbehandelt in das Versickerungsbecken abgeführt wird, sieht das Konzept vor, das Oberflächenwasser der Logistikflächen, des Innenreinigungsanlage-Bahnsteigs, der Zufahrtsstraßen und Parkplätze vorgereinigt in das Versickerungsbecken abzuführen. Das anfallende Niederschlagswasser der befestigten Flächen wird zuvor von den Entwässerungsrinnen MAXI und HYDROblock aufgenommen.

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